Ein Satz mit X ..

… das war mal NIX!

Ich könnte die Hände übern Kopf zusammenschlagen und mir in den Arsch Allerwertesten beißen! Aaargh! Das kann doch nicht so schwer sein sich einfach mal im Zaum zu halten und nicht alles zu essen, was einem übern Weg läuft!

Der Montag hat gut angefangen, bis meine Tochter am Abend beim Einkaufen (und ich voll hungrig) nach einem „Bötchen!“ verlangte, um es mir nach ein paar Bissen wieder in die Hand zu drücken. Und was mache ich? Klar, ich esse es! Keine viertel Stunde später schrie sie wieder nach „Bötchen“ und ich ging zum Bäcker und holte ihr eins. Dabei wickelte Madame die Verkäuferin so um den Finger, dass sie noch ne Tüte Schwarz-Weiß-Gebäck abstaubte! Und ja, drei mal dürft ihr die raten, wer ihr geholfen hat die Kekse aufzufuttern! :/ Dann gab es noch Gemüseomlett zum Abendbrot.

Der Dienstag sah ähnlich bescheiden aus. Der Chef schmiss ne Runde Reformationsbrötchen und Gebäck, naja, und da habe ich auch mehr als einmal hingegriffen.

Und heute? Heute ist Feiertag und ich habe rumgefuttert, wo es nur ging, sogar die süße Plörre namens Spezi von meinem Freund getrunken! *grrrr*

Mensch! wieso habe ich denn einfach keine Disziplin? Habe das Thema gestern auch mal wieder bei meiner Therapeutin angesprochen! Sie mein, dass ich damit irgendwas kompensiere! Ja, ich esse oft aus Frust, Langeweile, ich fühle mich ständig ungeliebt, wertlos … Warum kann ich denn nicht normal ticken? Ist doch zum Mäuse melken!

Und nun? Was mache ich, damit ich einen Anfang finde und vorallem – das Wichtigste – auch am Ball bleibe?!

Ach, andere schaffen das doch auch! Warum habe ich kein Durchhaltevermögen? So schwer kann das doch nicht sein! Ich bin deprimiert! 😦

Zahl des Tages und mein 7 Punkteplan

So, wie versprochen starte ich nun nach einer Woche Ostseeurlaub neu durch und habe mich gleich heute Morgen nach dem Aufstehen der Waage gestellt.

Ich starte mit 108,3 kg!

Ich muss sagen, dass ich von diesem Startgewicht positiv überrascht bin. Mein letztes Tiefgewicht lag bei 107,3 kg und zwischenzeitlich hatte die Waage auch mal gnadenlose 109,8 kg angezeigt!

Also hat der Urlaub gar nicht so böse wie erwartet zu buche geschlagen und die vielen Spaziergänge und Radtouren sich unterm Strich ausgezahlt.

Nun weiß ich allerdings nicht nach welchem System ich abnehmen möchte. Eigentlich passt WW zu mir, aber ich glaube ich probiere es erstmal ohne! Diese Shaketrinkerei ist schon mal nix für mich. Das habe ich vor meinem Urlaub mal ausprobiert und bereits nach einem Tag stand mir das Zeug Oberlippe Unterkante! Was ich auf jeden Fall machen muss, ist die Portionen zu reduzieren und wieder mehr auf mein Sättigungsgefühl achten!

Hier mein 7-Punkte-Plan:

1. Viel Trinken (2-3 Liter täglich) und dabei auf gesüßte Getränke verzichten.
2. Portionen minimieren und auf das eigene Sättigungsgefühl achten.
3. Keine Reste meiner Tochter vertilgen.
4. Drei feste Mahlzeiten am Tag und bei Bedarf zwei Zwischenmahlzeiten (etwas Obst/Gemüse oder Joghurt).
5. Auch wenn es schwer fallen wird, werde ich abends auf Kohlenhydrate verzichten.
6. Süßes und Salziges in Maßen,
nicht in Massen – idealerweise nur zwei Mal die Woche.
7. Wieder mehr Bewegung – Fitnessstudio?

So, auf geht’s!

Am Meer

Am Meer

Wie ja schon angekündigt sind wir diese Woche an der schönen Ostsee. Wir sind mit lieben Freunden und ihrer Tochter gefahren und unsere Mädchen hatten viel Spaß zusammen bei ihrem ersten Mal am Meer! Ich genieße die Zeit und den Abstand zum Alltag!

Warnemünde

Warnemünde

Das war ein langer und ereignisreicher Tag. Ich bin völlig platt und werde mich wohl gleich ins Land der Träume wagen!

Heute hieß es Koffer packen, denn morgen geht es an die See! Ich freu mich so! Endlich mal raus aus dem Alltag!

Ich werde die nächsten 8 Tage aus vollen Zügen genießen und am 29. Oktober reden wir dann mal hier Tacheles!

Sie nennen mich Mopsi!

Auf Facebook zu lesen, wie die halbe Belegschaft über einen auf unterstem Niveau ablästert – das ist schon ein derber Schlag ins Gesicht! Sie nennen mich Mopsi und ich solle doch aus einem Sautrog mein Frühstück essen, die Müslischale sei ja doch zu klein für mich!

Ein Funken Wahrheit ist da dran! Mein Essverhalten entspricht oft nicht der Norm und ich bin zugegebener Maßen die letzen Jahre ganz schön aus dem Leim gegangen. 😦 Das tut aber nichts zur Sache, dass mich diese Worte zu tiefst verletzt haben.

Ich kenne die Wahrheit, ich weiß, ich bin nicht die Schlankste, aber naja, Niveau ist keine Hautcreme und die Leute haben sich echt nicht mit Ruhm bekleckert!

Aber das habe ich mich mit meinen letzten Diäten auch nicht wirklich! Wobei ich sagen muss, dass ich vor dem positiven Schwangerschaftstest im Mai 2010 in wenigen Wochen 6 Kilo abgenommen habe. Damals habe ich Weight Watchers gemacht, war hochmotiviert. Naja, Diät während einer Schwangerschaft wird nicht empfohlen, also habe ich mich bei den Gewichtsbeobachtern wieder abgemeldet und mir blöderweise einen Freifahrtsschein ausgestellt die nächsten Monate aus Langeweile und Frust zu Essen! *augenverdreh*

Als im Januar 2011 meine wunderbare Tochter auf die Welt kam, hatte ich dann auch erstmal Wichtigeres im Kopf als zu diäten!

Aber schnell kam mir die Gewissheit: Da muss was passieren und meldete mich halbherzigerweise wieder bei WW an und zählte einen ganzen Tag meine Punkte und dann war sie wieder dahin, meine Motivation! *grummel*

Anfang diesen Jahres suchte ich nach Ende meiner Elternzeit einen Job und war erfolgreich und mich überschwemmte eine Welle der Motivation und Zuversicht! Ich startete auf ein neues mit WW und war auch recht erfolgreich und verlor knappe 5 Kilo in 11 Wochen, was mich jedoch sehr demotivierte, das ging mir alles zu langsam. Zu dem kam recht schnell der Alltag mit dem neuen Job und der Zauber verflog wieder. Schnell zählte ich Punkte nur noch nach Gefühl, hörte auf mein Tagebuch zu führen und wog mich nicht mehr wöchentlich. Das alles schlich sich langsam aus und endete mit einer Kündigung meines WW-Abonnements.

Naja, und da bin ich nun … Viel Rumgefresse (ja, schöner kann man es leider nicht ausdrücken) aus reinem Frust und Langeweile. Ich weiß gar nicht, was mich so frustet, habe ich doch eine wunderbare Tochter und einen liebevollen Mann (von dem ich mir zwar manches Mal mehr Unterstützung wünschen würde, aber man kann ja nicht alles haben im Leben) und bis vor kurzem dachte ich noch mit meinem Job und meinen Kollegen einen Glücksgriff gemacht zu haben.

Sie nennen mich Mopsi?

„Sie nannten mich Mopsi“ wird es bald heißen!